Magnesium für Pferde » Wirkung, Dosierung & Tipps

Lesezeit ca. 25 Minuten February 06, 2024
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Gründer von Pferdegold

Florian Keller

magnesium für pferde
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Florian ist aufgewachsen auf einem Bauernhof. Umgeben von Pferden, entdeckte er früh seine Faszination für diese majestätischen Tiere. Inspiriert von seiner reitbegeisterten Mutter, entwickelte er das Nahrungsergänzungmittel - Pferdegold. Seine tiefe Verbundenheit zur Natur und die leidenschaftliche Hingabe zu Pferden trieben ihn an, sein Unternehmen zu gründen.

Warum Magnesium für Pferde so wichtig ist

Magnesium ist ein Mengenelement, das dein Pferd für drei wesentliche Bereiche braucht: Muskulatur, Nervensystem und Energiestoffwechsel. Es ist Cofaktor von über 300 Enzymreaktionen und an Reizweiterleitung, Muskelkontraktion und Knochenmineralisierung beteiligt. Bei einseitiger Fütterung, Sport, Stress oder im Alter kann der Bedarf steigen – dann lohnt sich eine gezielte Ergänzung.

Magnesium für Pferde – Pferd auf der Weide

Magnesium übernimmt im Pferdekörper keine einzelnen Aufgaben, sondern ist die Grundvoraussetzung für viele Prozesse gleichzeitig. Fehlt es, kann das an mehreren Stellen spürbar werden – in der Muskulatur, im Nervensystem, im Stoffwechsel.

Für die Versorgung spielen mehrere Faktoren eine Rolle: das Körpergewicht, die Trainingsintensität, die Lebensphase und die Qualität des Grundfutters. Heu, Gras und Kraftfutter liefern Magnesium – aber in unterschiedlichen Mengen und nicht immer ausreichend für Pferde mit erhöhtem Bedarf.

Wirkung im Pferdekörper: Muskulatur, Nervensystem und Stoffwechsel

Drei Wirkungs-Achsen lassen sich beim Magnesium klar unterscheiden:

  • Muskulatur: Magnesium kann die Muskelkontraktion und ihre Entspannung danach regulieren. Bei unzureichender Versorgung können Krämpfe, Steifheit nach Belastung und Muskelzittern auftreten.
  • Nervensystem: Magnesium kann die Erregbarkeit der Nervenzellen dämpfen. Bei unzureichender Versorgung können Schreckhaftigkeit, Anspannung und schlechte Konzentration unter dem Reiter auftreten.
  • Energiestoffwechsel: Magnesium ist Cofaktor von über 300 Enzymreaktionen, unter anderem an der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten beteiligt. Es ist kein direkter Energielieferant, aber kann die Voraussetzung dafür sein, dass der Körper Energie verwerten kann.

Muskulatur und Bewegungsapparat eines Pferdes

Anders gesagt: Magnesium hat keine Wunder-Funktion, sondern erfüllt eine Grundvoraussetzung. Fehlt es, kann viel im Pferd nicht rund laufen. Ist es gedeckt, ist eine Bedingung erfüllt, damit Muskeln und Nerven ihre Arbeit machen können.

Pferdegold Magnesium – Ergänzungsfuttermittel für Pferde

Drei Magnesiumquellen in einem Pellet – abgestimmt auf Muskeln, Nerven und Stoffwechsel.

Magnesiummangel beim Pferd: Symptome erkennen

Die typischen Anzeichen eines Magnesiummangels beim Pferd lassen sich in einer Checkliste zusammenfassen. Wenn mehrere dieser Punkte zusammenkommen, lohnt es sich, ein Blutbild beim Tierarzt zu machen:

  • Schreckhaftigkeit, vermehrte Anspannung
  • Muskelverspannungen, Krampfneigung
  • Schlechte Konzentration unter dem Reiter
  • Vermehrtes Schwitzen, auch bei moderater Belastung
  • Schnelle Erschöpfung bei Belastung
  • Zähneknirschen, unruhiges Verhalten in der Box
  • Steifheit nach Belastung, Verspätung der Lockerheit
  • Wahrnehmbare Veränderungen im Fütterungs-Übergang (Wachstum, Trächtigkeit, Stressphase)

 

Einzelsymptome können viele Ursachen haben. Vor einer Magnesium-Ergänzung sollte deshalb im Zweifel ein Blutbild beim Tierarzt eingeholt werden.

Aufmerksames Pferd – Anzeichen von Anspannung und Nervosität

Wie viel Magnesium braucht ein Pferd? Bedarf und Dosierung

Standardbedarf eines Großpferdes liegt bei rund 6 bis 8 g elementarem Magnesium pro Tag. Bei Sport, Stress oder Wachstum steigt der Bedarf auf bis zu 12 g. Pony und Kleinpferd entsprechend weniger – Faustregel: rund 1 bis 1,3 g elementares Magnesium pro 100 kg Körpergewicht (Fohlen und Jungpferde im Wachstum entsprechend mehr).

Konkret bei Pferdegold Magnesium: pro 50-g-Tagesdosis (Großpferd) sind rund 6,5 g elementares Magnesium enthalten, pro 25 g (Kleinpferd) etwa 3,3 g. Eine Aufteilung der Tagesmenge auf morgens und abends ist sinnvoll, ebenso ein Einschleichen mit halber Dosis zu Beginn.

Chelat, Oxid, Fumarat, Citrat – welche Magnesium-Form wird aufgenommen

Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Auf dem Markt findest du vier Hauptformen, die sich vor allem darin unterscheiden, wie gut der Pferdekörper das enthaltene Magnesium aufnimmt und welchen Schwerpunkt die Form hat.

Verbindung Bioverfügbarkeit Stärken Schwächen Typischer Einsatz
Magnesium-Glycinat (Chelat) hoch (organisch, an Glycin gebunden) Gut verträglich, mild zum Magen, kann laut unserer Erfahrung die Blut-Hirn-Schranke besonders gut passieren Nerven-Unterstützung, sensible Pferde
Magnesium-Fumarat mittel-hoch (organisch, an Fumarsäure gebunden) Gute Verträglichkeit Etwas geringere Aufnahme als Glycinat Energiestoffwechsel, Sportpferde
Magnesium-Citrat hoch (organisch, an Zitronensäure gebunden) Schnell verfügbar Robuste Pferde, Akutversorgung
Magnesium-Oxid niedrig bis mittel (anorganisch) hoher Mg-Anteil pro Gramm Geringere Aufnahme als organische Formen Mengenmäßige Grundversorgung

Wir setzen nicht auf eine einzige Form, sondern kombinieren drei Magnesium-Quellen in einem Pellet: Magnesiumoxid für die Grundversorgung, Magnesiumfumarat für den Energiestoffwechsel, Magnesium-Glycinat für die Nerven-Unterstützung. So kann dein Pferd in einer Tagesdosis eine schnelle und gleichzeitig langanhaltende Versorgung bekommen.

Pferdegold Magnesium – Ergänzungsfuttermittel für Pferde

Bereit für eine bedarfsgerechte Versorgung deines Pferdes?

Wann sollte ein Pferd Magnesium bekommen? Stress, Sport, Lebensphasen

Eine Magnesium-Ergänzung ist besonders sinnvoll in diesen Situationen:

Erhöhter Bedarf durch Aktivität und Stress:

  • Vor Wettkampf- oder Turnierphasen (erhöhter Bedarf durch Stress und intensive Bewegung)
  • In intensiven Trainingsphasen (Sportpferd, Wettkampfvorbereitung)
  • Bei Transportstress, Stallunruhe, Umstellungssituationen
  • Bei nervösen oder leicht gestressten Pferden als Grundversorgung

Erhöhter Bedarf durch Lebensphase:

  • Bei Stuten in Trächtigkeit und Laktation
  • Bei Fohlen und Jungpferden im Wachstum
  • Bei Senioren mit nachlassender Aufnahme aus dem Grundfutter

Erhöhter Bedarf durch Fütterung:

  • Bei einseitiger Fütterung mit wenig Raufutter-Vielfalt
  • Wenn das Grundfutter nachweislich magnesiumarm ist

Entspanntes Pferd – ausgeglichen durch bedarfsgerechte Versorgung

Kann Magnesium beim Pferd überdosiert werden?

Theoretisch ja, praktisch selten. Gesunde Pferde scheiden überschüssiges Magnesium über die Nieren aus. Eine relevante Überdosierung tritt erst auf, wenn deutlich über die Fütterungsempfehlung hinaus dosiert wird und das über längere Zeit. Symptome wären weicher Kot, Durchfall oder Muskel-Schlaffheit. Bei Vorerkrankungen, besonders der Niere, vor einer dauerhaften Magnesium-Gabe den Tierarzt einbinden.

Die Kombination mehrerer magnesiumhaltiger Ergänzungsfuttermittel – zum Beispiel Magnesium pur plus ein Mineralfutter mit hohem Magnesiumanteil – kann die Gesamtmenge unbeabsichtigt erhöhen. Es lohnt sich, die Zufuhr aus allen Quellen zusammenzurechnen, bevor eine zusätzliche Ergänzung eingeführt wird.

Häufige Fragen zu Magnesium beim Pferd

Welche Magnesiumverbindung wird vom Pferd am besten aufgenommen?

Organische Magnesium-Verbindungen können grundsätzlich besser aufgenommen werden als anorganische. An der Spitze steht Magnesium-Glycinat (eine Chelat-Form, an die Aminosäure Glycin gebunden), gefolgt von Magnesium-Citrat. Magnesium-Fumarat liegt im Mittelfeld. Magnesium-Oxid wird anteilig schwächer aufgenommen, liefert dafür viel elementares Magnesium pro Gramm – deshalb wird es in vielen Produkten als Grundversorgungs-Komponente eingesetzt. Pferdegold kombiniert diese drei Formen in einem Pellet.

Wie äußert sich Magnesiummangel beim Pferd?

Typische Hinweise: Schreckhaftigkeit und Anspannung, Muskelverspannungen, schlechte Konzentration unter dem Reiter, vermehrtes Schwitzen, schnelle Erschöpfung bei Belastung, Zähneknirschen, unruhiges Verhalten in der Box. Einzelsymptome können viele Ursachen haben – im Zweifel sollte ein Blutbild beim Tierarzt vor einer Magnesium-Ergänzung gemacht werden.

Wann ist eine Magnesium-Ergänzung beim Pferd sinnvoll?

Sie ist sinnvoll bei erhöhtem Bedarf (Sport, Stress, Wachstum, Trächtigkeit), Hinweisen auf Unterversorgung und einseitiger Fütterung sowie in Stressphasen wie Turnier, Stallwechsel oder Transport. Für viele Sport- und Freizeitpferde ist eine dauerhafte Erhaltungs-Ergänzung praxisbewährt.

Kann Magnesium bei Muskelverspannungen beim Pferd unterstützen?

Magnesium ist Cofaktor der Muskelkontraktion und -entspannung. Bei Magnesium-Mangel ist die Krampfneigung erhöht und Muskeln entspannen schlechter nach Belastung. Eine ausreichende Versorgung kann zu lockerer Muskulatur beitragen. Akute Verspannungen brauchen aber zusätzlich Behandlung der Ursache (Sattelpassform, Trainings-Pensum, Tierarzt).

Kann Magnesium die Nervosität beim Pferd reduzieren?

Magnesium kann zur normalen Funktion des Nervensystems beitragen, weil es die Erregbarkeit der Nervenzellen dämpft. Magnesium ist kein Beruhigungsmittel, sondern Grundvoraussetzung für entspannte Nerven.

Bei Pferden mit zusätzlichem Bedarf im Bereich Nervensystem bieten sich zwei spezialisierte Ergänzungen an:

Was zeichnet ein gutes Magnesium-Produkt fürs Pferd aus?

Drei Kriterien sind entscheidend. Erstens die Magnesium-Form: organisch gebundene Verbindungen (Glycinat, Fumarat, Citrat) werden besser aufgenommen als anorganisches Oxid – Kombinationen mehrerer Formen decken unterschiedliche Bedarfs-Bereiche ab (Grundversorgung, Energiestoffwechsel, Nerven). Zweitens die Dosierung pro Tagesration: ein Großpferd braucht etwa 6 bis 8 Gramm elementares Magnesium pro Tag, das Produkt sollte diese Menge in einer praxistauglichen Dosis liefern. Drittens die Substanz: ohne Industriezucker, ohne Gentechnik, dopingfreie Zusammensetzung, transparente Hersteller-Daten. Pferdegold Magnesium kombiniert drei Formen (Oxid, Fumarat, Glycinat) in Pelletform.

WICHTIG:

Pferdegold ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und sollen dazu beitragen, das Wohlbefinden deines Pferdes zu steigern.

Pferdegold Produkte behandeln und heilen keine Krankheiten, sondern unterstützen dein Pferd dabei, ernährungsbedingte Mangelerscheinungen durch gezielte Nährstoffzufuhr auszugleichen. Sie stellen jedoch keinen Ersatz für eine professionelle Beratung durch einen Tierarzt oder Spezialisten dar.

Bei gesundheitlichen Problemen deines Pferdes empfehlen wir dringend, einen Tierarzt zu konsultieren. Pferdegold übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage der hier bereitgestellten Informationen getroffen werden.

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